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Idee Nr. 4: Bauen für alle

Problem?

Die Gesellschaft wird immer älter, so liest man’s allerorten - und kann es auch im Straßenbild nicht übersehen. Abseits urbaner Ballungszentren sieht man auf dem Wochenmarkt gerne nur noch weisse Haare, und ein Blick in die Statistik der Bevölkerung bestätigt den Verdacht: Deutschland hat immer mehr ältere Menschen.

Die Politik begreift diese Herausforderung aber leider, ganz nach dem Motto “wählt mich, ihr vielen Älteren und Alten”, als Einladung, hier das Finanzfüllhorn über Rentnern und solchen die’s bald werden werden auszuschütten. Das betrifft die Rentenpakete der laufenden Legislaturperiode, aber auch ‘zig Bauprogramme die vom Staat via KfW mit Nullzins und sogar mit Zilgungszuschüssen (sprich Bargeld!) bezuschußt werden, für Treppenlifte, eben Badewannen etc. pp.

All dies ist ein großes Problem, das sich nicht mit einfachen Rezepten lösen läßt. Was man aber unbedingt tun sollte, ist Folgendes: Über die vielen Alten nicht vergessen, daß es umso wichtiger wird, daß unser Land auch für die wenigen Jungen die das alles stemmen sollen, ein lebenswerter Platz bleibt. Und speziell was das Bauen und Subventionieren von Bauen angeht:

Lösungsidee?

Es gibt KfW-Programme (Kredit und sogar Investitionszuschüsse) für “altersgerecht umbauen” - heißt: Treppenlift rein, Rampe für den Rollstuhl, etc. pp.  Auch für einbruchshemmende Türen gibt’s inzwischen Staatsknete ein. Fein.

Warum gibt es kein Programm “kindgerecht umbauen”, mit ähnlichen Konditionen? Zur Anlage von Spielplätzen in Höfen von Mehrfamilienhäusern, zur Errichtung von Kinderwagenabstellräumen, für nen Gemeinschaftsspielplatz zwischen Nachbarn angrenzener Einfamilien- oder Reihenhäuser?

In Großstädten ist bei neuen Mehrfamilienhäusern Pflicht, für genügend Stellplätze zu sorgen (Garage..) und eine Anzahl X an Wohnungen barrierefrei bzw. behindertengerecht zu bauen. Warum nicht - dem gleichen Prinzip, aber für die junge Generation folgend -  auch verpflichtend den Kinderwagenabstellraum, Platz für 2 Fahrräder pro Wohneinheit (abschließbar, sauber, zugänglich, mit Platz für Kinder-Anhänger und Kinder-Räder), und ab einer gewissen Größe auch einen Spielplatz?

Wenn inzwischen praktisch jeder Flughafen einen oder mehrere Kinderspielplätze untergebracht kriegt, warum schafft das nicht auch jeder größere Bahnhof?

Haken?

Kinder dürfen nicht wählen (auch nicht ihr eltern an ihrer statt), Rentner schon. You do the maths.

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