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Debranchés

Ich kenne ja mindestens zwei Leute, die heute abend unerfreut sind, daß ihr Handy-Akku nicht mehr genug Saft hat und sie versäumt haben, ihn aufzuladen. Bei einer der beiden betroffenen Personen hoffe ich sehr, daß sie es genauso schade findet wie ich.

En outre, et seulement pour ceux qui peuvent comprendre, la solution de cette petite devinette ci-dessus a quelque chose à voir avec un E... ;-)

Schlaf, Kindlein, schlaf

Der Rücken schmerzt, es ist trotz dem für mich eigentlich geltenden und sonst auch strikt eingehaltenen Sonntags-Arbeitsverbot leider ein sehr arbeitsintensiver Sonntag gewesen. Bei diesem komischen Wetter ist es wirklich nur mit meinem kleinen Ventilator auf Volllast halbwegs vorm Rechner auszuhalten. Daher begeistere ich mich jetzt noch ein paar Minuten für Axelle Red, trinke aus, und gehe dann in mein hoffentlich wieder trockenes Bett (scheiß Regengüsse). Immerhin habe ich Bier im Haus ;-)

Was tun? Was tun!

Nachdem der Herr Anker ja unlängst die Frage aufgeworfen hat, was man denn tun könnte gegen die drohende Einführung von Softwarepatenten, sehe ich mich bemüßigt, einfach mal ein paar von den Dingen aufzuschreiben, die ich so gemacht habe.

Mit meiner Mitgliedschaft in der Free Software Foundation Europe wird deren Engagement gegen Softwarepatente außerdem mittelbar natürlich mit Geld unterstützt. Gleiches gilt für den CCC. Über das Thema gebloggt habe ich auch schon öfter als mir lieb ist, und andere Leute auf die Problematik aufmerksam gemacht natürlich auch. Mindestens einer von denen hat auch Geld gespendet.

Um das “selber Aktiv werden” den schüchtereren LeserInnen meines Blogs etwas schmackhafter zu machen, mache ich außerdem folgendes Angebot: Wer mir glaubhaft machen kann, daß er (in der kommenden Woche!) mindestens einen politischen Vertreter kontaktiert hat und ihn auf die Problematik aufmerksam gemacht hat - und zwar bitte nicht mit einem Cut&Paste-Kettenbrief, den der Mensch schon hunderte Male bekommen hat -, der bekommt von mir ein Bier ausgegeben.



Liberté, toujours

Ich selbst bin ja schon seit geraumer Zeit stolzes Mitglied des Fellowship-Programmes der Free Software Foundation Europe. Meine schicke Cryptocard habe ich auch schon erhalten, und warte derzeit noch auf den Kartenleser, den ich mir bestellt habe.

Nun habe ich über die Diskussions-Mailingliste erfahren, daß jeder zum Stichtag 25.6.2005 aktive Fellow an einer Verlosung teilnimmt. “Aktiv” heißt, daß man sich angemeldet und seinen ersten Jahresbeitrag bezahlt haben muß. Implizit bedeutet das, das ich auch an dieser Verlosung teilnehme, was mich natürlich freut. Zu gewinnen gibt es nämlich einen Sharp Zaurus, Modell SL-1000, einem Linux-basiertem PDA mit verdammt hohem Geek-Faktor und - was ich so las - herausragender Ergonomie.

Ich kann jedem, der sich für Freie Software und die damit verbundenen rechtlichen und wirtschaftlichen Problematiken interessiert, nur raten, mal einen Blick in das Fellowship-Programm zu werfen. Man unterstützt als Mitglied mit seinem Beitrag z.B die Arbeit der FSFE im Microsoft-Fall in der EU, oder die Mitarbeit im Rahmen der WIPO - für mich persönlich außerordentlich wichtige Beiträge zur Gestaltung der Politik im Digitalzeitalter. Es gibt auch Rabatt für Studenten, und die kryptographische Smartcard, die jeder Fellow kostenlos bekommt, ist auch nicht zu verachten.

Übrigens stehen die Gewinnchancen für den Zaurus gar nicht so schlecht: Wenn ich mich nicht arg verzählt habe, sind bisher lediglich 416 Fellows aktiv, das heißt insbesondere, daß meine Chancen auf einen schicken Linux-PDA so gut sind wie selten bei einer Verlosung ;-)

o2 can't do

Man stelle sich vor, ein Mensch - nennen wir ihn D. - möchte einen Anruf tätigen. Eigentlich kein Problem, denn D. ist seit bald vier Jahren Kunde des gleichen Telefonunternehmens im Tarif Genion, und sein Mobiltelefon liegt aufgeladen und funktionsbereit neben ihm. Das ist auch gut so, denn der Anruf ist wichtig.

Stellen wir uns ferner vor, daß just dann, wenn er zum Telefon greift um die Nummer zu wählen, das Homezone-Symbol von seinem Display verschwindet. Des weiteren phantasieren wir uns zusammen, daß dieses Phänomen leider viel zu häufig auftritt, und ganz besonders dann, wenn man es am wenigsten brauchen kann.

Darüberhinaus hat D. bereits mehrfach beim Telefonbetreiber deswegen reklamiert. Ein angebliches Softwareupdate blieb ohne Effekt, ebenso wie das gewissenhafte und von o2 verordnete Notieren sämtlicher 12stelliger (!) Basisstationsnummern, die er in seinen vier Wänden empfing, über mehrere Tage hinweg. Alle Stationen sendeten bereits das Homezone-Signal, hieß es, zu einer Änderung gäbe es keinen Anlaß. Achja.

Die Krone aber, und für die braucht man wirklich viel Phantasie, die kam jetzt: Mittlerweile kann ich mich nur noch ins Roaming-Netz von T1 einbuchen, weil wohl irgendwelche Wartungsarbeiten durchgeführt werden, die Mobilmasten mit Windows CE laufen und deswegen rebootet werden, heute einfach nur nicht mein Tag ist, oder das gesamte Budget für qualitativ hochwertige Werbematerialien draufgeht. Danke, o2!

Update: Inzwischen geht’s wieder, dafür ist der Mensch, den ich erreichen wollte, natürlich “nicht an seinem Arbeitsplatz”[tm]. Oh my.

Relax

Gerade wieder aufs Neue festgestellt: Eine Stunde mit einem guten Buch, einer Cafe del Mar-CD, und im Zweifelsfall einem Zigarillo und einem Bier ist vom Enstpannungsfaktor her wirklich kaum zu schlagen. Sogar in meiner winzigen Bruchbude fühle ich mich dann richtig wohl. Mmmmh.

La vie en rose

Man mag es kaum glauben, aber solcherlei Gewächs steht doch tatsächlich sehr zahlreich und wohlgepflegt vor der Fakultät herum, in der ich immerhin einige Jahre studier(t)e.

Is ja echt selten...

...daß mir eine Frau ihre Telefonnummer schon beinahe aufdrängt und auch sonst recht offen Interesse zeigt. Macht mir aber Mut und Hoffnung.

Wenn ein ansonsten eher schüchternes Mädel aus Irgendwas-ingen (max. 2k Einwohner) das hinbekommt¹, dann hat im Bereich “Flirtverhalten” die Emanzipation vielleicht doch in jüngerer Zeit mehr Fortschritte gemacht als ich dachte. Man darf gespannt sein, lieber Leser!

Oh, und ganz unabhängig davon, daß ich mich natürlich durchaus geschmeichelt fühle: Bravo, junge Dame!



¹wohlgemerkt, ohne irgendwie aufdringlich zu sein. Der “ehrlich währt am längsten”-Ansatz in der Praxis, sozusagen.

Bild inner Hose

Es wird einen Ehrenplatz in den nie gelösten Rätseln meines Alltags einnehmen: Das eingenähte Schild, das sich in meiner neuen Hose auf der Innenseite des Bundes fand.

WiWiWasdenn?

Es ist kaum zu glauben: Die ach so ultramoderne wirtschaftswissenschaftliche Fakultät in TÜ, die sich ansonsten jedem Hype aufgeschlossen gibt - Hauptsache, er hat einen englischen Namen -, ausgerechnet die hat auf ihrer Website nicht ein einzige Information zu den doch garantiert auch irgendwann bald kommenden Bachelor-/Masterstudiengängen versteckt?

Da ist ja die Informatik offenbar echt mega-schnell! Naja, mal sehen ob mir das Prüfungsamt da weiterhelfen kann. Wenn’s wer wissen sollte, dann eigentlich die.

Wine und die Softwarepatente

Auf der WineConf 2005 hatte ich die Gelegenheit, viele Wine-Entwicker persönlich kennenzulernen. Einer von den engagiertesten, der Kanadier Dimitrie Paun, erläutert in einem Interview, wie Software-Patente das Wine-Projekt (und GCC) unlängst zu einem Verzicht auf ein wichtiges Feature gezwungen haben. Konkret geht es um das sogenannte Structured Exception Handling, auf das Borland ein Patent hält.
"Wine und die Softwarepatente" vollständig lesen

Bleibt alles anders

Nachdem ich es ja nach unserer zugegeben eher kurzen Lernsession am gestrigen Samstag offenbar endlich mal geschafft habe, ein Wochenende zu machen, das aus mehr als nur einem Tag besteht - sprich: es sind ausnahmsweise mal anderthalb -, kündigen sich große Dinge an.

Etwas weniger pathetisch formuliert: Ich komme endlich zu manchem, was schon längst hätte erledigt sein sollen oder dürfen.

  • die Blogsoftware auf s9y 0.8.1 upgedatet. Die alte Version vom Dezember 04 hat darum geradezu gebettelt :) Ging beinahe volkommen reibungslos.
  • Nora bloggt jetzt auch, und das spiegelt sich natürlich in dem ebenfalls überfälligen Update meiner Blogroll wieder. Willkommen!
  • mein Titel war mir zu langweilig, daher gab’s da eine kleine Änderung.
Sodele. Und jetzt gibt’s erstmal Mittagessen ;)

Elf Minuten Hoffnung

Ich hatte mich vor einigen Tagen beim Sekretariat nach dem Stand der Benotung meiner Diplomarbeit erkundigt. Gestern um 15:55 Uhr trudelte folgende Antwortmail ein:

Hallo Herr G.,

das Zweitgutachten ist inzwischen auch da. Gleiche Note wie
Erstgutachten. Die beglaubigten Kopien gehen Ihnen dann nächste Woche
zu. Bitte teilen Sie mir noch die Adresse mit, an die diese geschickt
werden sollen.

Sic! Leider, leider kam nur wenig später eine weitere Mail:

Lieber Herr G.,

die Kopien Ihres Zeugnisses bekommen Sie natürlich erst nach bestandener
letzter Prüfung. (Professor K. 6.7.05). Sorry, hatte dies vollkommen übersehen.

Och, schade!

Treppenwitz

Mir ist gerade eben erst aufgefallen, daß der Arzt, der mir vor Jahren die regelmäßige Nutzung von Zahnseide nahelegte, Dr. Schnur hieß.