Skip to content

Und wech isses

Da will ich den Text eines Liedes von Keren Ann im Internet nachschlagen, und was sehe ich auf allen Seiten, die mir Google so ausspuckt? Das hier:

Texte interdit

L’éditeur EMI Music Publishing France, dans un soucis de préserver les droits de ses auteurs, a demandé de ne plus le diffuser sur Internet.

Das passiert mir weiß Gott nicht zum ersten mal, aber langsam reichts mir wirklich. Was zum Henker ist denn so schlimm daran, wenn jemand die Texte von Liedern LIEST? (Passenderweise heißt das von mir gesuchte Lied “La Disparition”.)

Naja. Ist jedenfalls ein interessander Vorgeschmack auf das, was uns blüht, wenn die hohen Herrschaften der Verwertungsgesellschaften ihre eignen Vorstellungen von künsterischer Freiheit nicht nur juristisch sondern auch technisch erzwingen können. Freut Euch mit mir auf DRM - Digital Restrictions Management.

Von Inseln und Plattformen

Gerade entdeckt: Weil der vielbeachtete Herr Houellebecq ein ebenso vielbeachtetes neues Buch (Die Möglichkeit einer Insel) herausgebracht hat, das im französischen Original bei Osiander nicht weniger als 40 € (!!) kostet, gibt es jetzt den Vorgänger namens Plattform in der gebundenen Ausgabe für 5 € ebenda.

Mal sehen, ob ich den wieder bei der Hälfte angewidert weglege. Aber für das Geld nehm’ ich das Risiko in Kauf ;-)

Perpetuellement

Wenn man von manchen Leuten trotz Einladung vor über einen Monat zu einem wirklich wichtigen Ereignis (gibt’s höchstens 1x im Leben) einfach versetzt wird, ist das schon ein Hammer.

Wenn einen andere dann trotz Absprache Wochen im voraus in einer Woche gleich zweimal sitzenlassen, ist’s auch nicht toll.

Wenn man dann noch einer nicht unerheblichen Zahl von Leuten permanent hinterhertelefoniert, damit man dann vielleicht irgendwann man es schafft sich zu treffen, und die immer was besseres zu tun haben, fühlt man sich auch nicht besser.

Wenn einen dann noch an seinem einzigen Ich-kann-Ausschlafen-Tag die Handwerker unangekündigt aus dem Bett holen, man fast von einem Hund gebissen wird, man (nicht zuletzt deswegen) seinen langersehnten Film im Programmkino verpaßt, und man dann noch eine SMS für die eigenen Freundin versehentlich an jemand anders schickt, dann war das wirklich ein

Scheißtag!

Back to life

Folks, this is to let you know that thanks to me being the proud proprietor of a mouse and a keyboard that look as astronomic as their price I am again able to type and use a computer in a productive way without any pain. Which also implies that my forced abstinence from blogging is now over - hooray!

Tonight I’ll have another Tandem session that I am sure will be just as delightful as the ones I already had. Aside from the usual smalltalk, we’ll exchange some puns - a genre I admit I like very much. Like this one:

He drove his expensive car into a tree and found out how the Mercedes bends.

(Updated with picture due to popular demand ;)