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menno

  

So, jetzt ist es raus, nach vodafone bietet auch o2 endlich DSL an, und zwar über das Netz von Telefonica. Blöd ist aber erstens, daß es mal wieder nur ein Bundle mit Festnetzanschluß gibt. Der ist zwar VoIP-basiert, aber leider trotzdem überflüssig für Leute wie mich, die mit einer Festnetznummer gut leben können und die dank Genion ja schon längst haben. Und, himmelnocheins, wirklich nur Internet wollen, sonst nix.

Blöd ist außerdem, daß laut o2-Website bei mir o2-DSL nicht verfügbar ist, laut Telefonica-Verfügbarkeitsprüfung aber sehr wohl ADSL machbar wäre (SDSL nicht). Naja, mit 35 EUR/Monat ist das kleinste der DSL-Pakete sicher nicht arg teuer, bekommt man dafür doch immerhin 4 MBit. So ultra-attraktiv ist es aber auch nicht, denn für 40 EUR surfe ich zwar langsamer, aber eben bundesweit per Flatrate. Naja, mal sehen ob sich da noch was tut, sowohl was Produkte, als auch was Verfügbarkeit angeht.

und los..

Voila, gestern hab’ ich noch ge-orakelt, daß uns eine neue Preisrunde für DSL und für Mobiltelefonie bevorstehen, morgen will T-Online neue Tarife vorstellen, und heute sehe ich, daß es bereits die ersten Senkungen quasi vorauseilenderweise gibt, von freenet.

Um mal zu zeigen, was so gehen könnte: In Paris gab’s bereits vor zwei Jahren das Angebot einer Flatrate mit der einfachen Formel 1MBit = 1 Euro. Ging bis zehn MBit. Inzwischen ist dort ADSL2+ für 20 EUR zu haben, inclusive verschiedener Fernsehprogramme per DSL und IP-basierte Fenstnetztelefonie mit Flatrate für Gesamteuropa. Einen France Telecom-Anschluß, der sich darauf addieren würde, braucht man nicht - man braucht einen FT-Anschluß, um eine Nummer zu haben und darüber dann DSL zu aktivieren, aber sobald DSL läuft (und mit DSL kann man ja auch Telefonieren), kann man den FT-Anschluß wieder kündigen.

Update: Und weiter geht’s, diesmal von Seiten des Regulierers. Hach.


Geht doch

 

Bereits im Urlaub konnte ich aus dem fernen Spanien heraus erfahren, daß offenbar die Telekom eine Gewinnwarnung herausgegeben hat. Nun ist die von mir im Gespräch auch gerne mal (basierend auf leider bittersten vergangenen Erfahrungen) als Telekotz titulierte DAX-Gesellschaft nicht unbedingt weit oben auf der Liste derer, bei denen ich schon immer etwas kaufen wollte. Im Gegenteil, ich meide das Unternehmen und seine Töchter seit mitterweile fast einem halben Jahrzehnt erfolgreich und vollständig.

Interessant fand ich dann aber doch die Aussagen des Telekom-Chefs: Es solle nebst anderen Änderungen in naher Zukunft von der Telekom einen Mobilfunktarif mit Minutenpreisen deutlich unter 9 cent (egal wohin) geben. Auch Internetanschlüsse für (all inclusive) deutlich unter vierzig Euro versprach er für die nahe Zukunft.

Das ist doppelt interessant, denn erstens ist es sehr lange her, daß mein Provider (o2) die Minutenpreise gesenkt hat. Das Alleinstellungsmerkmal “Homezone”, das sehr lange Bestand hatte, ist inzwischen ja ziemlich aufgeweicht - alle (außer IIRC e-plus) bieten sowas mittlerweile an. Die Minutenpreise außerhalb der HZ sind meiner Meinung nach erheblich zu teuer, während die Gespräche innerhalb insbesondere duch die Flatrate für 10 EUR quasi unschlagbar sind.

Zweitens bin ich als im Großen und Ganzen sehr zufriedener Genion-Kunde nicht willens, mir für einen Internet-Anschluß (und nur den brauche ich!) noch eine Telefonleitung mit Nummer, Grundgebühr usw. ins Boot zu holen. Und wie mans auch dreht und wendet - rechnet man den nötigen Telefonanschluß oder den nötigen Kabelanschluß mit hinein, landet man immer bei guten 40 EUR und 1 oder gar 2 Jahren Vertragslaufzeit. Da ist mir meine UMTS-Flat von e-plus lieber, die kann ich ggf. monatlich mit einem Tag Frist kündigen und danach wieder dazubuchen, so Bedarf besteht.

Trotzdem hätte ich schon gerne einen etwas breitbandigeren Zugang mit geringeren Latenzzeiten für mein Heimbüro. Dann könnte man auf die “mini-Flat” von e-plus für Unterwegs umsteigen oder einfach doch Volumenbasiert blechen - wäre beides auf jeden Fall billiger. Mal sehen, jedenfalls denke ich, daß mit dem ja jetzt endlich vorgestellten Tarif (golem.de, heise.de) und der Angekündigten neuen Produktvorstellungsrunde von T-Online einiges an Bewegung in den Markt kommt, und ich davon mittelbar und mittelfristig auch profitieren werde.

Bastelstunde!

Lange her, und längst überfällig: Bin gerade zum ersten mal seit Ewigkeiten wieder so richtig schön und sinnlos am Basteln. Genauer gesagt schraube ich mir gerade meinen ersten Wohnzimmer-Mediacenter-Rechner auf Linux-Basis zusammen, der ganz nebenbei auch noch als WLAN-Router und UMTS-Zugangsgateway dienen wird. Spaaaaß!

Resaca, post-vacation style

Tja, da sitzt man dann nach fast vier Wochen wieder mal vor seinem eigenen Rechner, und versucht, sich wieder zurecht zu finden in den virtuellen Welten. Was konkret heißt, daß erst mal knapp 3500 Mails durchgeforstet werden müssen. Ebenso will KDE dringend auf den 3.5er Zweig upgedatet werden, sonst wird mir mein kontact böse. Ich - inzwischen ja fast überall ubuntu-User - hatte ganz vergessen, wie laaange sowas unter gentoo brauchen kann.

Ein übriges tut, daß der Laptop nun auch nicht mehr der allerfrischeste ist. 2 GHz P4 mit 1GB RAM, das war vor über zwei Jahren State-of-the-Art. Wenn man einmal Kompilierprozesse auf einem halbwegs aktuellen Dualcore Centrino-System gesehen hat, kommen einem hier die Tränen. Gelegentliche Wehmutsanfälle ganz anderer Art drängen sich ebenfalls ins Bewußtsein, wenn man dieses verpinkelt-kalte München mit dem sommerlichen Alicante vergleicht.

Gewisse Schwierigkeiten beim Einleben verursacht mir auch der “Frankreich-Effekt”: In unserem westlichen Nachbarn interessiert sich nämlich kein vernünftiger Fußgänger wirklich für rote Ampeln - man geht einfach. Die Autofahrer sind darauf auch irgendwie vorbereitet. In Spanien ist das noch wesentlich ausgeprägter, so daß ich mir inzwischen irgendwie angewöhnt habe, Ampeln kaum noch wahrzunehmen. In Alicante Alltag, in Deutschland durchaus risikobehaftet.

Überhaupt, Frankreich-Effekt: In meiner WG waren zwei frankophone Belgierinnen, eine Französin, und ein Engländer untergebracht. Die deux belges konnten null Spanisch und quasi kein Englisch, also haben wir eben Französisch geredet, kein Problem. Die francaise konnte zwar einigermaßen Spanisch, aber kein Englisch - also auch Französisch, diesmal a la parisienne, mit dortigem Slang. Netter Kontrast zu den belgischen sprachlichen Eigenheiten. Herr Englishman konnte so leidlich Spanisch, aber dafür sonst nix, kam aber aus Birmingham, wo man einen Akzent pflegt, über den sich sogar die Londoner lustig machen. Nicht eben leicht zu verstehen.

Somit ergab sich also folgendes Bild: Mit den Mädels palavernd sämtliche Facetten des Französischen erkundet, während der Herr mir und meinem Hörverständnis einiges abverlangte. Meiner Geduld auch, manchmal, aber aus anderen Gründen. Mit den reichlich vorhandenen Deutschen in anderen WGs wurde natürlich Deutsch gesprochen, und in der Schule war Spanisch reden angesagt, 5 Stunden am Tag. Danach schwirrt einem doch irgendwie der Kopf. Jetzt mal enige Zeit nur meine Muttersprache spechen zu dürfen ist mir bei aller Liebe zu Fremdsprachen wirklich angenehm. So Lappalien wie Bayerisch oder Schwäbisch fallen da gar nicht mehr ins Gewicht ;)

Cerrado por vacaciones

Hallo allerseits,

ja, ich weiß, ich hab’ mein Blog jetzt doch ein klitzekleinwenig vernachlässigt... Aber es geschah zu einem guten Zweck[tm], nämlich Urlaub! Und - glaubt’s oder auch nicht - ich hab in der ganzen Zeit genau ein mal einen PC angefaßt, und zwar für etwa drei Minuten. Mann, war das entspannend!

Morgen (Di) geht’s wieder los mit dem Ernst des Lebens und dem dazugehörigen Broterwerb. Angenehmer Nebeneffekt sind wieder einigermaßen regelmäßige Blogeinträge, ggf. garniert mit ein paar Spanien-Fotos :-)