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Spocht

..Tübingen, Neckarnähe, zwei Jogger. Einer bleibt plötzlich stehen und meint zu seinem verdutzten Kollegen:

Scheiße, Mann.. vorher was rauchen bringt echt garnix!

Digital Divide mal anders

Ich schrieb gerade an einer Mail an einen meiner Geschäftskontakte. Diesmal an jemanden, der eine Firma in Abidjan hat. Dabei durfte ich feststellen, daß der von mir sehr geschätze Weltzeit-Chronograph meines tollen Smartphones - ein wichtiges Utensil, denn schließlich ist von der UNWG kaum jemals einer in der gleichen Zeitzone wie der andere, und falls doch, dann gibts andere Menschen die um die Welt jokeln und erreicht werden wollen -, daß jedenfalls diese wunderbare Weltzeituhr zwar über eine schicke, umfangreiche Datenbank an Städten verfügt. Daß jedoch afrikanische Städte in erheblichem Umfang fehlen oder vergessen wurden.

Abidjan z.B. ist nicht wirklich eine kleine Stadt (sondern größer als Berlin), fehlt aber völlig. Das weit kleinere Monrovia (kleiner 1 Mio) ist aber aufgelistet. Auch die Hauptstadt der Elfenbeinküste fehlt, ebenso andere größere Städte in der Dimension von Monrovia. Grmpf.

Wäre das Handy jetzt Open Source, würde ich den Bug einfach mal schnell fixen. So könnte ich mich bei Nokia beschweren (sicherlich doppelter Zeitaufwand), und hoffen daß sich irgendwann ein Techniker da drum kümmert (unwahrscheinlich), und dann bis zum nächsten Firmwareupdate (irgendwann) warten. Doppelgrmpf.

egroupware, SyncML und das Nokia E61

Nach einigem schmerzhaften Hin und Her ward der Übeltäter identifiziert, der es mir nicht erlaubte, mit meinem Nokia E61 eine Synchronisation per SyncML mit unserem firmeneigenen eGroupWare-System vorzunehmen: Er heißt PHP4. egw bricht mitten in der Sync einfach ab, wenn man das für SyncML laut Doku nötige PHP5 für selbiges Modul lediglich - wie in der Doku beschrieben - als CGI einbindet. die Fehlermeldung am Telefon lautet “Serveradresse ungültig”, und ist ungefähr so hilfreich wie “hab’s mir anders überlegt”.

Mit PHP5, egw 1.2.106, und ein paar Flüchen klappt der Spaß dann aber auch mit SSL, sofern man vorher die entsprechenden Root-Zertifikate (in unserem Fall von CACert) im Gerät importiert hat. Interessanter Nebeneffekt des Debuggens: Das E61 sendet u.A. ein Feld “MaxMsgSize” mit, mit dem Wert 65535, schickt aber fröhlich durchaus auch längere Nachrichten. Das ist eventuell auch ein Bug, aber offenaber nicht der Grund, warum die Probleme auftraten. Für weitergehendes Debugging war in diesem Fall leider auch nicht wirklich Zeit; schließlich soll das System ja bei der Arbeit helfen und nicht bremsen.

The perfect match

Read any woman’s magazine and you’ll see the same complaint over and over again: men - those little boys ten or twenty or thirty years on - are hopeless in bed. They are not interested in ‘foreplay’; they have no desire to stimulate the erogenous zones of the opposite sex; they are selfish, greedy, clumsy, unsophisticated. These complaints, you can’t help feeling, are kind of ironic. Back then all we wanted was foreplay, and girls weren’t interested. They didn’t want to be touched, caressed, stimulated, aroused; in fact, they used to thump us if we tried. It’s not really very surprising, then, that we’re not much good at all that. We spent two or three long and extremely formative years being told very forcibly not even to think about it. Between the ages of fourteen and twenty-four, foreplay changes from being something that boys want to do and girls don’t, to something that women want and men can’t be bothered with. [..] The perfect match, if you ask me, is between the Cosmo woman and the fourteen-year-old boy.
-- Nick Hornby, in High Fidelity

Quote of the day

Paleoclimatic information supports the interpretation that the warmth of the last half century is unusual in at least the previous 1300 years. The last time the polar regions were significantly warmer than present for an extended period of time (about 125,000 years ago), reductions in polar ice volume led to 4 to 6 metres of sea level rise.
-- IPCC WGI Fourth Assessment Report, Summary for Policymakers, p. 10

Endlich!

Mit großer Freude nehme ich zur Kenntnis, daß man ab Juni wohl endlich ein halbwegs konkurrenzfähiges Angebot der Bahn für die Strecke Stuttgart-Paris erwarten kann: 4.5h Fahrtzeit, d.h. 5.5h ab Tübingen. Das kommt schon stark ans Flugzeug ‘ran, damit braucht man etwa 4h von TÜ bis in die Pariser City, und zahlt dafür meistens zwischen 20 und 40 EUR pro Strecke.

Die Bahn will zu Anfang 29 EUR, das soll aber in Zukunft deutlich mehr werden - Größenordnung 90 EUR für die einfache Fahrt 2. Klasse. Nun gut, ich hab’ ja ne Bahncard 50, damit könnte es eventuell immer noch preislich akzeptabel bleiben. Und ein paar Euro darf einem die Umwelt ja schon wert sein - zumal man in der Bahn ja wenigstens eingermaßen arbeiten kann, auf Flugreisen hingegen ja wohl gar nicht.

...

Nach nur wenigen Stunden Sucherei den Bug in diesem hirntoten Stück Software (FTP-Server) gefunden. Der Mensch der dieses Zeug verbrochen hat, hatte das Kunststück vollbracht, den Server so zu schreiben, daß er nur auf Windows läuft. Und das in Java. Hnng. (Von Iteratoren hat er auch noch nicht wirklich was gehört.)