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Klack

...und da war er wech der Strom. Im ganzen Haus. Ich hoffe mal das wird anders sein wenn ich heute abend wiederkomme, sonst wird der Abend sehr, äh, romantisch..

Korinthenkackerei der Woche

Um in München in die DB Lounge zu kommen, braucht man ein erste-Klasse-Ticket. Mit Start- oder Endbahnhof München - diese Einschränkung hat die Empfangsdame quasi ad-hoc dazuerfunden. Auch, wenn da überall nur groß und breit steht, man bräuchte lediglich einen erste-Klasse-Fernverkehrsfartschein der DB.

Schön, daß der DB-Automat mir zwei Tickets für jeden Reiseabschnitt (MUC-Stuttgart und Stuttgart-Rest) ausgedruckt hat und ich dann noch nach dem anderen kramen mußte. Mit gefühlten zwei Tonnen Gepäck ja gar kein Problem, ich mach das gerne, Mädels. Was glauben die eigentlich, was ich tue - von München nach Stuttgart zu Fuß laufen, damit ich zwei mal auf DB-Kosten ‘nen miesen Kaffe trinken kann?

ITIL v3 Foundation...

..bestanden! Und gar nicht mal schlecht, trotz Schlafmangels und dem ganzen Streß drumherum. Auf einer kleinen Woge des Stolzes gleite ich nunmehr zufrieden ins Wochenende :-)

Zitat des Tages

Ich, im Streß? Nee, Streß kennt nur der Leistungsschwache.

-- Quelle wird nicht verraten, aber ich war’s nicht ;)

Relativ

Von heute bis Freitag warten insgesamt sechs Zugfahrten auf mich, Gesamtfahrzeit (ca.) 11 Stunden, Fahrtstrecke gesamt etwa 910 km. Im Schnitt also etwa ne Stunde am Tag, das ist erträglich. Statistisch gesehen zumindest.

Belesen

Hab in letzter Zeit einiges gelesen und nix dazu gebloggt. Ui. Daher gibts in den kommenden Tagen öfter mal einen Buchlink mit einem klitzekleinen Kommentar dazu. 

Gnarf Gnaz Gnarf!

Nach vorangegangener Detektivarbeit, heute das Sequel: 0800-Nummer von Neuf Telecom angerufen, um Internet zu beauftragen. Nun habe ich ja noch kein Telefon - deswegen will ich ja zu denen. Versuch aus der Telefonzelle fehlgeschlagen, Nummer nicht erreichbar. Auch nicht mit Telefonkarte. Grr.

Bei Nachbarn geklingelt - keiner da. Später wieder versucht - keiner da. Stinksauer und genervt, mit deutschem Handy da angerufen. Möchte nicht wissen was das gekostet hat (15 Minuten...). Aller pallette, bis auf, daß deren tolle Software nicht in der Lage ist, Telefonnummern länger als zehn Ziffern zu speichern. Deutsche Nummern sind aber länger.

Also, ab in die Stadt, französische SIM-Karte besorgen. 30 Euro und ne halbe Stunde später, der ganze Sermon am Telefon nochmal. Diesmal kommen wir soweit, daß mich ein Techniker von Neuf zurückruft, damit die meinen Leitung aktivieren können. Das tut er auch prompt, circa 20 Minuten später.

Mit dem Herrn telefoniere ich knapp 20 Minuten. Bis er dann meine Bankdaten will, ich ihm meine Kreditkartennummer gebe - geht nicht, System akzeptiert die Karte nicht. Gleiches Spiel mit meiner anderen Karte. Ich fühl mich wie am Automaten der SNCF, der frißt die Dinger auch nie (am Schalter oder online: kein Problem).

Endergebnis: Ich hab nicht nur 45 EUR für die sch.. SIM-Karte geblecht, die ich eigentlich nicht wirklich brauche (ein Anruf aufs Festneetz in .fr kostet mit dem Ding über 50 Cent/Min, mit Roaming per deutschem Handy 39...), und wahrscheinlich nochmal 20 EUR für den ersten Anruf bei denen, ich muß jetzt auch noch entweder ein französisches Konto eröffnen (was ich nicht will und nicht brauche. Aber das war mit der SIM-Karte ja auch schon so), oder alternativ einen Telefonanschluß bei France Telecom beauftragen (das wollte ich unbedingt vermeiden), dann zu Neuf rennen, und die den Anschluß übernehmen lassen.

Europa wäre wirklich eine tolle Sache. Wenn es funktionieren würde.

Die Freuden des ICT-Sourcings

Tjaja, das wäre aber auch zu einfach gewesen: Um einen Telefon- und DLS-Anschluß direkt bei einer anderen Firma als France Telecom zu beauftragen, braucht man die Telefonnummer des Anschlusses, der zuletzt auf die Dose um die es geht geschaltet war. Fast.

Denn diese Nummer bekommt man, wenn man entweder den Vormieter fragt (geht nicht), den Vermieter (chezpas[tm]), oder eben einfach ein Telefon in die Wand steckt und eine beliebige 10-stellige Nummer wählt. Dann wird einem die Nummer automatisch vom Band angesagt.

Funktioniert aber bei mir nicht. Also ganz schlau gewesen, und einfach ins Telefonbuch geguckt - et voila. Dummerweise hat mein Vormieter aber die gleiche Idee gehabt wie ich und hat sich direkt von Free.fr eine Nummer geben lassen, und die steht natürlich auch im Telefonbuch. Deswegen funktioniert bei mir auch diese Ansage-Sache nicht.

Leider braucht man aber die France-Telecom-Nummer, die zuletzt geschaltet war; die Free-Nummer (beginnt mit 09) nützt gar nix. Nur - wo krieg ich die jetzt her? France Telecom würde das sicher rausbekommen, aber zu denen will ich ja grade nicht. Ich hoffe, die Leute bei Neuf kriegen das per Telefon gebacken, sonst hab ich ein Problem. Auf FT hab ich nämlich sowas von keine Lust...

Interessante Frage aber in dem Kontext: Man stelle sich vor, es wäre jetzt irgendwas an meiner Telefondose oder -leitung kaputt. An wen wende ich mich dann - Free? Für die ist die Sache gegessen, ich bin ja auch nicht ihr Kunde. France Telecom? Die werden laut lachen, schließlich verdienen sie mit mir exakt gar nix. Neuf? Vielleicht, aber die werden das garantiert nicht gratis in Ordnung bringen. Und ein Techniker kostet mal eben 75 EUR Pauschale. Outsourcing und Liberalsierung machen eben viele Dinge nicht immer einfacher und Besser, sondern oft und gerade in den nicht-so-häufigen Fällen deutlich komplizierter.