Skip to content

Super

Nach einem eher mitteltollen Wochenende grade den tollsten Wochenstart seit langem hinter mich gebracht: Im TGV sitzend bei meinem Frühstück fällt zwischendrin mein Schal von oben runter und schüttet mir meinen gesamten Kaffeebecher in den Schoß. Wo ich - um Platz auf dem Mini-Tisch zu haben - meinen Laptop liegen hatte.

Der hat’s Gott sei Dank überlebt, aber Hemd, Hose, Sakko und Krawatte sind großflächig kaffeegebadet. Gut, daß ich nur den einen Anzug dabei habe und heute abend eine wichtige Präsentation.

Naja. Kann ja nur noch besser werden - auch wenn ich da im Moment nicht sehr hoffnungsfroh bin.

Update: Es wurde besser: In der S-Bahn zum Büro dann kontrolliert worden, und eine lange Debatte mit den Kontrolleuren gehabt, ob mein Ticket Stras-MUC via Hulb gültig ist oder nicht, da Hulb da zwar bei der Reiseverbindung auftaucht, nicht aber auf dem oberen Abschnitt des Tickets (ich vermute, weil’s kein Fernbahnhof ist und ich ‘nen Auslandsfahrschein habe). Debatte konnte erst für mich entschieden werden, nachdem ich den Buchungsvorgang auf meinem kaffeeduftenden Laptop vorgeführt hatte. Ich freu’ mich auf die Rückfahrt.

Zitat des Tages

Ich habe irgendwie den Eindruck, daß das für andere Leute gemacht ist, nicht für mich.

-- Frau W. über die zukünftige neue Regierung (hoffentlich einigermaßen richtig von mir zitiert ;)

Unsitte des Monats

Bei Meetings oder Präsentationen die ganze Zeit hektisch auf dem Laptop (neuerdings: Netbook) Mails tippen, anstatt zuzuhören. 

Am besten noch ergänzt durch:

  • Wutanfälle im Nachgang wegen Mißverständnissen, die es nie gegeben hätte, wenn man anstatt Mails zu tippen einfach zugehört hätte
  • drei Viertel dessen, was man - nur halb hinhörend - verbindlich zugesagt hatte, wieder vergessen und sich hinterher empören, daß die somit liegengebliebene Arbeit nun eilig ist