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Doingdoing

Zwischen Mail und Telefon hin und her. Hundert Sachen erledigt, aber Tausend angefangen (naja gut, vielleicht leicht übertrieben, das). Immerhin alles Wichtige geschafft, und der Rest ist ja nur dringend. Trotzdem: Hibbelig und etwas geplättet, und das am Montag.

Ergo: Morgen wird der Tag systematischer angegangen - beginnend damit, daß ich den Wecker diesmal höre ;-)

Betongold kann man (auch) nicht essen..

Man hört’s allerorten - Immobilien sind eine großartige Sache, schützen vor Inflation, man spart die Miete, und derzeit sind die Bauzinsen historisch niedrig, also schnell kaufen! Nunja, vielleicht stimmt das alles - aber wie findet man heraus, ob das Objekt das man sich ausgeguckt hat, auch einen realistischen Preis hat? Wie kommen die Preise überhaupt zustande?


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Betongold

Man liest es allerorten, seit locker zwei Jahren - wenn man eine Immobilie kaufen will, ist jetzt der Zeitpunkt. Die Zinsen sind niedrig, und die Zukunft unseres Papiergeldes namens Euro eher unsicher, und auch Aktien machen nicht mehr das was man von ihnen gewohnt ist. Die Einschlägige Regenbogen/Fachpresse[tm] erklärt einem mit schöner Regelmäßigkeit, wie billig das Geld ist und andere Binsenweisheiten wie “Lage, Lage, Lage” etc. Gemischt mit üblichen Vorurteilen wie “eine Immobilie verliert nie an Wert” oder dem allfälligen Glauben an den fantastischen Inflationsschutz von Betongold hat sich garantiert so mancher ein schönes, aber mit den Jahren und Jahrzehnten immer problematischer werdendes Objekt angeschafft.

Ich habe daher beschlossen, über das Thema mal ein wenig zu bloggen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit möchte ich einigen Fragen und Behauptungen nachgehen und auch beliebte Vorurteile auf den Prüfstand stellen. Und, ja, auch mal ein paar Begriffe erklären. Wie zum Beispiel:

  • was ist eine Immobilie eigentlich wert? Von Ertrags-, Sach-, und Verkehrswert zum Kauf- und Wiederverkaufpreis.
  • schützt eine Immobilie wirklich vor Inflation?
  • Instandhaltung uns Reparatur - oder: am falschen Ende sparen tut weh
Anfangen werden wir mal mit dem Wertbegriff.. stay tuned.

Automobil II

..heute mal wieder spaßeshalber Autogucken. Resultat: Golfs sind eindeutig zu klein für mich, höchstens ein Golf+ ginge so grade, aber der hat dafür halt auch einen nicht gerade riesigen Kofferraum. Mal schnell größere Sachen vom Baumarkt holen is da eher nicht so drin.

BMW Gebrauchtwagen mußten heute alle ohne Berührung mit meinem Hinterteil auskommen - zu teuer.

Passat ist durchaus OK und auch vom Komfort her eine feine Sache, aber auch zu teuer.

Weiterhin großes Erstaunen über die Preise bei Mercedes. Und über die Kilometerleistungen - bei autoscout24 gibt es durchaus C-Klassen mit über 300.000 km.

Das Automobil..

..ist wirklich eine sehr seltsame Sache, zu der ich bisher absolut keinen Zugang gefunden habe. Ich erkenne eins wenn ich es sehe, und das war’s auch schon - und jedes mal wenn ich überlege was diese Dinger an Geld verschlingen, wird mir ganz anders und ich denke voller Zuneigung an meine Bahncard  ;-)

Sehr erstaunt war ich aber, als ich mal Gebrauchtwagenpreise angeschaut habe, eher aus Zufall bei Mercedes (vorher mal Renault und VW).. da gibt es sehr komfortable, gut ausgestattete Autos, die halt einige Jahre auf dem Buckel haben, für um die 15 kEUR. Das ist immer noch absurd viel Geld, aber deutlich weniger als ich erwartet hätte. Und verstehen tu ichs auch nicht - warum ist ein Mercedes C 200 CDI Classic mit sechs Jahren und gut 100 000 km auf dem Buckel billiger als ein neuer Dacia Logan MCV (eines der billigsten Autos überhaupt, gemessen am Neuwagenpreis)? Kann mir das jemand plausibel erklären?

Fehlkauf

Wollte mir eigentlich mal testhalber eine kleine Menge des lt. Warentest so supertollen Illy-Espressos gönnen. Kam auch, aber leider nicht in Bohnenform, sondern bereits gemahlen.

Nun denn, dann teste ich eben mal den Pulver-Zubereitungs-Mechanismus meiner Jura. Zwischenfazit: Einfacher geht’s nicht - und Augen auf bei der Dosierung. Nimmt man so wie ich gleich mal zwei Löffel für den Cappuccino, wird die Sache eher bitter und der Puls bleibt ganz schön lange ganz schön hoch ;-)

Inzwischen ist ja..

..die Inflationsrate im Euro-Raum höher als der Prozentsatz der Leute, die laut Sonntagsfrage noch die FDP wählen möchten: FDP liegt bei zwei Prozent, die Inflationsrate bei 2.5 (drei in der EU).

Beides sind bestürzend hohe Werte. Und beiden ist gemein, daß es der europäischen Idee gut täte, sie wären noch auf lange Zeit möglichst nahe bei null.

Schöne(r) Artikel..

..über Väter, in der Süddeutschen von diesem Wochenende (Seite 8 ff). Leider online nicht gefunden, aber als toter Baum liest sich Zeitung allemal am besten.