Skip to content

Großeinsatz

...mal wieder, war nötig und lustig! Großputz daheim mit saugen überall, wischen fast überall, Waschbecken putzen (Bad kommt morgen). Zudem Tischplatte lasieren, ein weiteres Fenster korrekt einstellen, Großeinkauf auf Straßburger Markt, und nächste Plätzchenbackaktion.

Irgendwie macht’s Spaß, ein Privatleben zu haben :-)

Zählen

..und erschrecken: Nachdem unser erstes Jahr in der Wohnung und damit auch mit deutschen Stromtarifen (mal eben das doppelte für die kWh..) rum ist, habe ich mal den Zähler abgelesen und aufs Jahr hochgerechnet. Zudem habe ich den Verbauch mit dem verglichen, den wir zusätzlich hätten, wenn wir nicht alle Standby-Geräte konsequent mit Schaltern an der Steckdose ausgerüstet hätten.

Das Ergebnis ist so interessant wie erschreckend: Wir kommen zu zweit trotz eher alter Küchenausrüstung und Home-Office mit grade mal um die 1500 kWh pro Jahr aus - das ist ein typischer Wert für einen Single(!). Wenn ich aber die Standby-Verbräuche addiere, also insbesondere:

  • 8 Watt Waschmaschine
  • 7 Watt Kaffemaschine
  • 24 Watt Stereoanlage 1
  • 20 Watt Stereoanlage 2
..dann wären wir im Jahr circa 600 kWh mehr los - ohne irgendeinen Mehrwert, wohlgemerkt. Das ist gut ein Drittel, und bei derzeitigen Stromtarifen über zehn Euro pro Monat an verschenktem Geld.

Produktivität

..stark steigend: Am Wochenende nicht nur endlich mal mein Mailarchiv gesichert und mich endgültig von kontact verabschiedet, das das Upgrade auf Kmail2 eh nicht hinbekommen wollte. Nein, auch noch mit Frau Plätzchen gebacken (und gegessen ;-), und endlich das System der großen Balkontür kapiert und selbige korrekt eingestellt. Damit ist der vorletzte Ort, wo’s bei wirklich tiefen Außentemperaturen doch zu merken war daß es kalt ist, abgehakt (der letzte ist das Dachfenster, da ist die Wartung schon bestellt ;)

Selbige Kenntnisse dann gleich noch auf Schlafzimmerfenster angewandt - da war’s zwar nicht kalt, aber genau aufliegende Dichtungen sind immer besser als welche, die um ein paar Millimeter versetzt sind :-)

Deutsch als Standortfaktor

Die französische Zeitung le Figaro sieht Arbeitsplätze in Gefahr, weil immer weniger junge Elsässer Deutsch können, und ihnen damit die bisher wohl gern genutzte Möglichkeit verwehrt bleibt, in Deutschland zu arbeiten.

Interessant finde ich, daß immerhin acht Prozent (!) der elsässischen Erwerbsbevölkerung in Deutschland arbeiten. Trotzdem hat das Elsass eine Arbeitslosigkeit zwischen acht und neun Prozent (leicht niedriger als der französische Durchschnitt), während auf der deutschen Rheinseite im gleichen Zeitraum (Mitte/Ende 2011) eine drei vor dem Komma steht.

Der Preis des Geldes

In der Regel hat der vielzitierte Durchschnittsbürger nicht die nötigen Mittel, um sich sein Eigenheim aus eigener Tasche zu bezahlen. Und braucht daher einen Kredit. Genau um genau geht es im heutigen Abschnitt über Immobilien: Wie kommen eigentlich die Zinsen zustande? Wieviel Eigenkapital ist sinnvoll? Welche Tilgung ist zu empfehlen?
"Der Preis des Geldes" vollständig lesen

Müde...

...aber gleich zuhause. Es geht doch nichts, wirklich nichts, über das eigene Bett!

Besonders gern

..lass ich mich ja von älteren Herren anblaffen, wenn sie a) der festen Meinung sind, ich sei aufgrund meines Alters grundsätzlich eh nicht hinreichend intelligent und erfahren um mitreden zu dürfen, mich b) deswegen ständig unterbrechen, laut werden und nicht zuhören (kann ja nicht wichtig sein was ich zu sagen habe) und die dann c) noch ungeduldig und unfreundlich werden, weil sie eben nicht begreifen, was ich von ihnen will.

Merke: Gewisse Mindestumgangsformen muß man einhalten. Auch wenn man als älterer und meinetwegen erfahrener Mensch Respekt verdient, heißt das nicht, daß man jeden unter vierzig behandeln darf wie den eigenen Enkel im Kindergartenalter wenn er mal wieder nicht ins Bett mag. Ich hab jetzt vermutlich einen Freund weniger auf der Welt, und der Planet ist um eine Person reicher geworden der über “die Jugend von heute”[tm] schimpft, aber irgendwann ist auch mit meiner Geduld echt Ende. Grr.

Kann ja mal passieren

..dass man beim Aufstellen der Bilanz das Saldieren vergißt. So wie jetzt bei der HRE. Dann irrt man sich halt mal um ein paar Euro - ist ja nur Steuergeld.

Praktischerweise hat man diesen Mist aber nicht selber gebaut, sondern sich teure Berater von PwC zur Buchprüfung gekauft. Sicher eine total gute Investition, das.

Ich für meinen Teil habe mir grade überlegt, was wohl passieren würde, wenn ich das mit dem Saldieren bei der Anfertigung der Bilanz meiner Firma vergessen würde. Fazit: Ich wäre wirklich verdammt gerne systemrelevant ;-)