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Schaue und staune

Man nehme: Einen renditestarken, aber konservativen Riester-Tarif lt. Stiftung Warentest, z.B. die klassische Riester-Rente der Cosmosdirekt. Dann rechne man aus, was z.B eine 30jährige Frau mit 67 an garantierter (!) Rente bekommt, wenn sie ab sofort jeden Monat 100 EUR einzahlt. Resultat: 219,75 EUR, also nominal und auf den Monat bezogen das 2.2fache der Einzahlung.

Jetzt vergleiche man, was die gleiche Person bekommt, wenn sie in die gesetzliche Rente blecht. Resultat: für 20% vom Brutto (das ist in etwa der Beitragssatz) erwartet einen eine Rente von 43% des durchschnittlichen beitragspflichtigen Bruttos. Also ein Faktor von 43/20=~2,2 * die Einzahlung, wiederum auf den Monat bezogen.

Oha.

Der Vergleich hinkt natürlich, an folgenden Stellen: Zahlt man brav 45 Jahre in den Riester ein anstatt die 37 aus meinem Beispiel (so lange muß man in die gesetzliche blechen, um auf die 43% zu kommen), ist der Faktor für den Riester angenehmer. ABER, auch die gesetzliche Rente ist de facto gut 8 Prozent höher, weil sie nämlich den Arbeitgeberanteil der Krankenversicherung beinhaltet.

Bei allem Unken über sie - die Rendite der gesetzlichen ist wirklich nicht berauschend - finde ich die oh so großartige private vorsorge im Lichte dieser Zahlen weit weniger spektakulär als man gemeint haben möge. Natürlich, die Rendite des Einzelnen ist toller als hier berechnet, weil die Eigenbeiträge (hier: die 100 EUR) durch die staatliche Zuzahlung gemindert würden und so ein angenehmeres Verhältnis von individueller Einzahlung und Resultat entstünde. Volkswirtschaftlich ist das aber wurscht, der Staat könnte die Kohle die er zuschießt ja auch in die gesetzliche Rente buttern.

Quantensprung

Gerade neuen Speicher in mein Lenovo T500 eingebaut - nach langem Suchen, ob der das überhaupt verträgt (manchereiner behauptet im Netz, bei 4 GB sei Schluß). Jetzt hat er acht, das ist lt. Verkäufer das Maximum, was der Hersteller für dieses Gerät angibt, und mein Ubuntu kommt damit auch prächtig zurecht (Windows will ja m.W. nicht immer).

Welch ein Hochgenuß! Firefox mit X Tabs, ein Thunderbird mit großem Postfach, LibreOffice, eine VirtualBox, und eclipse sowie diverse Dienste wie apache2 und MySQL. Alles gleichzeitig und schööööön fix. Und trotzdem ist jetzt noch reichlich Platz, auch für den Cache, so daß dieses ewige Plattengerödel von vorher jetzt ausfällt:

guembel@apfel:~$ free -m
             total       used       free     shared    buffers     cached
Mem:          7898       7357        540          0        152       4035
-/+ buffers/cache:       3169       4728
Swap:         3987          0       3987

Das Ganze hat übrigens, mit Kingston-RAM und Versand, grad mal 50 EUR gekostet. Wenns doch immer so einfach wär!-)

Zitat des Tages

"Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not", sagt der Volksmund. Aber was ist, wenn man in der Not sparen muß? Hat man dann irgendwann keine Zeit mehr?
--Süddeutsche Zeitung heute, S.26 unten ("Athen ist nicht Weimar")

Klein, aber oho

..nach Unzufriedenheit mit der Schaumgenerierung meiner Jura einfach den kleinen Stopfen oben ausgetauscht - sauteuer (6 EUR für 1.5 cm Plastik/Gummi), aber na gut. 

Effekt: Genial. Plötzlich ist der Schaum wieder wie er sein soll, und der Cappuccino schmeckt gleich viel besser :-)