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Francois, we have a problem

Es ist ja nicht so, als hätte's noch keiner vorhergesagt: Frankreichs Häusermarkt geht baden. Und in Ergänzung (=Verschärfung) dessen was ich im Dezember 2010 schrieb (vgl. Da Friggit' tunnel, man) hat die Regierung zwischenzeitlich noch einige Gesetze verabschiedet, die den Markt deutlich gebremst haben (wesentlich höhere Besteuerungen von Gewinnen beim Verkauf, Verringerung von verbilligten Krediten wie dem Pret a Taux Zero) - zudem ist die Arbeitslosigkeit heute noch höher als damals.

Das derzeitige Preisniveau hat auch die Käuferschichten erheblich eingeschränkt, junge Leute z.B. können derzeit kaum mehr kaufen und sind daher vom Markt weitgehend verschwunden (vgl. Le Figaro vom April 2012 - L'immobillier est devenu inaccessible aux plus jeunes.)

Ich hoffe weiterhin, daß ich mich geirrt habe, aber so arg danach aussehen mag es irgendwie nicht.