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Anti-Trump, FN, AfD, ... - Sofortmaßnahmen, zur Nachahmung empfohlen

 
[X] echte, pluralistische, demokratische Zeitung abonnieren (wurscht ob man sie dann auch liest). (Meinereiner: Le Monde, Der Freitag). Warum: Die Clickbait-Empöreria-Hetzseiten brauchen Gegenwind durch Qualität und Erfahrung, die Regierung Gegenwind durch investigativen, klugen Journalismus.
 
[X] Spenden, regelmäßig, an Initiativen der Zivilgesellschaft die Demokratie, Menschenrechte, Bürgerrechte hochhalten helfen. Die Auswahl ist riesig. Warum: Geld regiert die Welt. Es geht nicht um große Beträge sondern um Regelmäßigkeit (Dauerauftrag..) (Meinereiner: www.netzpolitik.org, ACLU (siehe Wikipedia), vielleicht noch En Marche, malsehen)
 
Und: sich einmischen. Widersprechen, diskutieren, höflich, aber bestimmt. Nicht naiv sein - “es” geht NICHT von selber wieder weg, DU mußt GANZ KONKRET und DAUERHAFT etwas tun.
 
Keiner verlangt Unmögliches von Dir - aber wer in der Demokratie zu lange pennt, wacht in der Diktatur auf.
 
Drrrrinng drrrinng!

Thesen und Gedanken zur US-Wahl

..in loser Reihenfolge. To whom it may concern.

  1. Trump hat kein erkennbares Wirtschaftskonzept. Was passieren wird ist:
    1. Der bereits vorhandene Aufschwung (Obama ist mit fast schon traumhaft zu nennenden Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten aus der Amtszeit gegangen) kommt langsam aber sicher bei den “kleinen Leuten” an.
    2. Das wird man dann Trump zuschreiben und sich freuen, America sei jetzt wieder great
    3. falls es ihm gelingt, durch irgendwelche Steuersenkungs-Strohfeuer und/oder glückliche Fügungen der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung diesen Effekt vier Jahre lang in etwa aufrecht zu erhalten, hat er Chancen auf eine zweite Amtszeit.
    4. 2. und 3. sind nicht unwahrscheinlich, denn der Einfluss von Regierungen auf die Wirtschaftsentwicklung ist a) begrenzt und b) immer mit erheblicher Zeitverzögerung erst wirklich greifbar
  2. In der Logik seiner Anhänger hat Trump ein großes Problem bereits “gelöst”: Den Klimawandel. Den gibt’s halt laut ihm einfach nicht - fertig ist der Lack. Cool - so ein Macher!1!eins!
    1. Trump wird lange tot sein, bevor die katastrophalen Folgen dieser Politik unaufhaltbar zuschlagen werden. Ich vielleicht, meine Kinder nicht.
    2. In Anbetracht des sinkenden Anteils der USA an der Weltwirtschaft ist es entscheidender, was z.B. China tut. Chinesische Großstädte sind mittelfristig unbewohnbar, wenn der Staat nicht massiv gegen Umweltverschnutzung vorgeht, deswegen (und aus anderen Gründen) wird China da nicht substanziell nachlassen.
      Anders gesagt: die USA haben gerade eine gigantische Chance vertan, eine Führungsposition einzunehmen.
  3. Das (2.2.) werden wir auf vielen anderen Feldern zukünftig auch noch erleben (auch nach Trump).
  4. es gibt kaum etwas gefährlicheres als eine Großmacht mit gekränktem Ego. Siehe Russland - die USA haben gerade eindrucksvoll bewiesen, daß sie nicht unähnlich empfinden. Das empfinde ich als gruselig.
  5. wir leben nicht im “postfaktischen Zeitalter”:
    1. Es wurden noch nie “faktenbasiert” Wahlen entschieden.
    2. Wohl aber leben wir in einer Zeit, in der Emotionen (und die entscheiden Wahlen!) massiv schneller verbreitet werden als Fakten oder Wissen - dank “+1”, “like”, “share” & co.
    3. Emotionen werden auch, dank besagter Medien und Technologien, schneller verbreitet als sie von Menschen verarbeitet werden können.
    4. Die Antwort darauf ist noch zu finden, muss aber eine dramatische Verbesserung in der Vermittlung von a) Medienkompetenz und b) Grundsätzlichem wie Staatsbürgerkunde (zu wissen: “wie funktioniert mein politisches System” ist mindestens (!) genauso wichtig wie die vier Grundrechenarten), Recht (“wie lebt sich’s eigentlich so ohne Bürerrechte, ganz konkret?”) u.ä. beinhalten.
  6. Trump - Hitler-Vergleiche sind Schwachsinn. “Weimarer-Zeit mit Heute”-Vergleiche, die Parallelen und Unterschiede suchen, halte ich für zulässig, ja erforderlich.

Idee Nr. 4: Bauen für alle

Problem?

Die Gesellschaft wird immer älter, so liest man’s allerorten - und kann es auch im Straßenbild nicht übersehen. Abseits urbaner Ballungszentren sieht man auf dem Wochenmarkt gerne nur noch weisse Haare, und ein Blick in die Statistik der Bevölkerung bestätigt den Verdacht: Deutschland hat immer mehr ältere Menschen.

Die Politik begreift diese Herausforderung aber leider, ganz nach dem Motto “wählt mich, ihr vielen Älteren und Alten”, als Einladung, hier das Finanzfüllhorn über Rentnern und solchen die’s bald werden werden auszuschütten. Das betrifft die Rentenpakete der laufenden Legislaturperiode, aber auch ‘zig Bauprogramme die vom Staat via KfW mit Nullzins und sogar mit Zilgungszuschüssen (sprich Bargeld!) bezuschußt werden, für Treppenlifte, eben Badewannen etc. pp.

All dies ist ein großes Problem, das sich nicht mit einfachen Rezepten lösen läßt. Was man aber unbedingt tun sollte, ist Folgendes: Über die vielen Alten nicht vergessen, daß es umso wichtiger wird, daß unser Land auch für die wenigen Jungen die das alles stemmen sollen, ein lebenswerter Platz bleibt. Und speziell was das Bauen und Subventionieren von Bauen angeht:

Lösungsidee?

Es gibt KfW-Programme (Kredit und sogar Investitionszuschüsse) für “altersgerecht umbauen” - heißt: Treppenlift rein, Rampe für den Rollstuhl, etc. pp.  Auch für einbruchshemmende Türen gibt’s inzwischen Staatsknete ein. Fein.

Warum gibt es kein Programm “kindgerecht umbauen”, mit ähnlichen Konditionen? Zur Anlage von Spielplätzen in Höfen von Mehrfamilienhäusern, zur Errichtung von Kinderwagenabstellräumen, für nen Gemeinschaftsspielplatz zwischen Nachbarn angrenzener Einfamilien- oder Reihenhäuser?

In Großstädten ist bei neuen Mehrfamilienhäusern Pflicht, für genügend Stellplätze zu sorgen (Garage..) und eine Anzahl X an Wohnungen barrierefrei bzw. behindertengerecht zu bauen. Warum nicht - dem gleichen Prinzip, aber für die junge Generation folgend -  auch verpflichtend den Kinderwagenabstellraum, Platz für 2 Fahrräder pro Wohneinheit (abschließbar, sauber, zugänglich, mit Platz für Kinder-Anhänger und Kinder-Räder), und ab einer gewissen Größe auch einen Spielplatz?

Wenn inzwischen praktisch jeder Flughafen einen oder mehrere Kinderspielplätze untergebracht kriegt, warum schafft das nicht auch jeder größere Bahnhof?

Haken?

Kinder dürfen nicht wählen (auch nicht ihr eltern an ihrer statt), Rentner schon. You do the maths.