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Merci infiniment d'être venus

..so trompetete der gute Raphael Haroche bei seinem Konzert in Strasbourg am Sonntag fröhlich gefühlte hundert Mal ins Publikum. Leider hat er es trotzdem nicht so wirklich geschafft, den Funken überspringen zu lassen, und auch sein Umgang mit der Band war mir nicht so ganz sympathisch: Alle waren immer nur im Dunkeln, im Hintergrund, selbst bei einem Stück ohne Gesang, bei dem er selbst gar nicht auf der Bühne war. Die einzige anwesende Dame schien mir zusätzlich eher zu dekorativen Zwecken mißbraucht zu werden, obwohl sie ohne Zweifel auch Musik machen konnte. Nun gut, die und ihre anderen Bandkollegen sind erwachsen und müssen selber wissen, ob sie das mit sich machen lassen wollen. Sympathisch fand’ ich’s aber nicht.

Nach nicht mal zwei Stunden (inklusive einer einzigen Zugabe) hat Herr Haroche sich dann auch vom Acker gemacht. Für 45 EUR eine ziemlich arme Vorstellung des Stars.